Automobil – Zulieferer

 

Die Automobilindustrie und deren Zulieferer sind stark von der Globalisierung betroffen. Die Wechselwirkungen zwischen Herstellung und Zulieferung, sowie die Transportwege der Güter sind stark gestiegen. Der immer weit wachsende globale Markt treibt die Automobilindustrie zu einer besseren Kostenkontrolle und zu einer Effizienzsteigerung in den Fertigungsbetrieben.

Der Schlüsselprozess, auf den die meisten Automobilsysteme zurückgreifen, ist die zentrale Planung. Hierbei werden Störungen bereits auf Zulieferer und Lokaler Ebener berücksichtig.

Die üblicherweise in einer Fabrik koexistierenden Produktionszweige – Original Equipment Management (OEM) sowie für nachgelagerte Märkte – wirken auf die Organisation auf eine Weise ein, dass ein differenziertes System für Strategisches, Taktisches und Operatives Planen unausweichlich notwendig ist.

Um auf Marktveränderungen schnell zu reagieren zu können, ist es für Zulieferer ein wichtiges  Anliegen, Materialanlieferungen verfolgen zukönnen.

Als Antwort auf diese Notwendigkeiten wurden folgenden Workflows die mit der sedApta Lösung abgebildet werden, identifiziert:

  • Strategisches Planung, zum Integrieren von Verkaufsprognosen mit Unternehmenskapazitäten im Supply Chain
  • Taktisches Planung, zum Abgleich der Qualifikationen einzelner oder aller Produktionsstätten, inkl. Beschaffungsplanung
  • Betriebliches Scheduling, zur Produktionssynchronisation mit Bevorratung und Materialwirtschaft entsprechend der taktischen Planung

Kundennutzen

Ein Kunde der Automobilindustrie hat erfolgreich ein Projekt zur Planung und Terminierung begrenzter Kapazitäten durchgeführt. Da das Unternehmen neben dem OEM auch in nachgelagerten Märkten tätig ist, musste das System den außergewöhnlich differenzierten Bedarf verwalten, der auf unterschiedliche Arten organisiert wird.

In jedem dieser Geschäftsbereiche herrscht ein unterschiedlich Servicelevel, der sich sich aber kritisch und eindämmend auswirken kann. So werden bei nicht Verwendung von Original Teilen Sanktionen verhängt und bei nicht termingerechter Lieferung von Ersatzteilen Umsatz eingebüßt.

Nach der erfolgreichen Beendigung des ersten Projektes, wurde ein Folgeprojekt mit automatischer Generierung von Stammproduktionspläne durchgeführt. Jeder Niederlassung wird nun ein detailliertes, zentrales und einheitliches Planen angeboten. Wobei die Produktion die maschinelle Bearbeitung, den Spritzguss und die Herstellung abdeckt .

Während der Roll-out in den Niederlassungen durchgeführt wird, zeichneten sich bereits erste Erfoge in den Projekte zur mittelfristigen Planung ab:

  • Erhöhung der Bedienungsqualität von 85% auf 92%
  • Verbesserungen in Menge, Vorschriftsmässigkeit und Auftragsplanungshorizont.
  • Schwache Auswirkungen auf das Supplier Management bezüglich Rechnungskontrolle und bessere Evaluierung
  • Bessere Einbindung von Unternehmensabteilungen